29/03/2017



Ubud, 6 Tage.

Und nach der ganzen Party und dem ganzen Strand entschied ich mich zurück zur Kultur und Kleinstadt zu kehren. Ubud ist ein sehr berühmter Ort in Bali, allerdings nicht für die Urlauber. Unter Backpackern allerdings ist dieser Ort mehr als geläufig. Urlauber kennen diesen Ort eher weniger, da hier kein Strand liegt. Es ist "nur" eine Kleinstadt mit viel Kultur. Für mich war es ein kleiner magischer Ort.

Da Ubud der letzte richtige Besichtigungsort für mich auf meiner Reise war, habe ich dort auch das Souvenirshoppen so richtig ausgelebt. Ich habe mich die ganze Zeit mit dem einkaufen zurückhalten müssen, weil du möchtest ja nicht alles mit dir rumschleppen. Aber hier ging es dann richtig los und dafür war es dann auch noch der perfekte Ort.

Alleine oder mit ein paar Leuten, machte ich mich jeden Tag auf zum Markt. Da die Regensaison sich richtig ausgelebt hat, konnte man auch nicht viel anderes machen. Ubud ist auch sehr bekannt für seine wunderschönen Reisterassen, die ich bei diesem Regen leider nicht sehen konnte.

Auf dem Weg zum Markt lief man an vielen schönen Tempeln oder kulturellen Spots entlang. Eine total schöne Atmosphäre.




Neben der Erkenntnis, dass meine Verhandlungskünste erstaunlich besser als gedacht waren, habe ich dann auch noch einer der größten Attraktionen in Ubud gesehen. Den Monkey Forest. Monkey Forest wortwörtlich, ein faszinierender Wald bzw. Dschungel voller Affen oder eher für Affen gemacht. Ein schöner naturgefüllter Bereich mitten in der Stadt. Schon vor dem Eingang wird man von gierigen Affen empfangen. Drinne sind viele Aufseher, die bisschen acht darauf geben, dass Affen keine Menschen angreifen, trotzdem wäre ich vorsichtig: Wertsachen am besten sicher in der Tasche verstecken und am besten kein Essen, dass man behalten möchte, mitnehmen. 

Der Dschungel ist ein großer Park bestehend aus Tempeln, Bäumen, Flüssen, Lianen und naja.. Affen. Ein wunderschöner friedlicher Ort.









Ubud beschämte seinen Ruf mit genau so viel Regen wie im ganzen Rest Balis. Aber trotzdem habe ich mich in die Stadt verliebt. Somit für Reisende nach Bali: Meine Empfehlungen sind die Orte Uluwatu und Ubud. 
In Ubud kann man auch ganz viele Zeremonien und Theater sehen, es kostet manchmal was aber nicht immer. Ich hatte leider das Pech krank zu werden, weswegen ich nicht so viel besichtigen konnte, wie ich es lieb gehabt hätte.






Ubud war einer meiner Lieblingsorte in Indonesien. Ich werde bestimmt ein mal wieder in diese Stadt zurück kehren.




Mein Hostel

In Da Lodge
Lage: 5/5
Personal: 3/5
Essen: 1/5 (es war super lecker, habe aber von dem Burger eine Lebensmittelvergiftung bekommen)
Sauberkeit (Dorm): 5/5
Hygiene (shared bathroom): 5+/5
Einrichtung: 5/5

Empfehlung? Auf jeden Fall, alles war super, eines der saubersten Bäder, die ich je in Asien gesehen habe. Aber ich würde auf das Essen nicht ganz vertrauen.



Bali ist generell so ein berühmtes Reiseziel, wart ihr auch schon mal dort?




Und damit endete meine Reise. Ich verbrachte noch ein paar Nächte in Kuta Bali und ein paar auf den Gilis, aber wegen dem Wetter habe ich nicht so viel unternommen und demnach keine Fotos. 
Beide Orte waren totale Urlaubsorte und für mich nicht berauschend. 

Der Flug zurück dauerte 13 Stunden von Thailand aus. Back to normal.








18/03/2017



Kuta Lombok, 5 Tage. 

Von Bali aus nahm ich einen 25 Minuten langen Flug nach Lombok. Wenn ihr euch jetzt fragt ob das nicht total überteuert ist im Vergleich zu den Fähren irrt ihr euch.

Die Local Ferry ist die günstigste Variante. Es sind 5 Stunden auf einer großen Fähre. Es kostet einen nur 40.000IDR (2,80€), allerdings sind keine Transport kosten zum Hafen und vom Hafen weg inklusive. Da diese für mich zu teuer waren entschied ich mich für den Flieger.

Der Flug von Denpasar nach Lombok hat mich 16€ mit Gepäck gekostet. Er ging 25 Minuten lang. Er war sehr holprig, aber man kam an.

Die Fastboats sind die teuerste Variante. Sie brauchen circa 2 Stunden. Die kosten einen je nach Anbieter für One-Way minimum 300.000 (20€), haben aber Abhol- und Bringdienst inklusive.


Jeder sollte für sich was er für sich am praktischsten findet. Für mich war es der Flug.




Ich habe sehr gute Sachen von einem Hostel in Kuta Lombok geholt und wollte dann dort auch unbedingt bleiben. Da es ziemlich ausgebucht ist konnte ich erst ein Zimmer für 2 Tage nach meiner Ankunft ergattern. Kein Problem! Dachte ich. Da der Flughafen eh in Mataram ist kann ich mir die Hauptstadt der Insel ja mal angucken. Also habe ich ein günstiges "Hotel" gefunden und gebucht. Naja, der Flughafen ist ganz und garnicht in Mataram, sonder eigentlich ziemlich weit weg, aber Linda hat sich nicht informiert, deswegen musst Linda das Organisationsdisaster jetzt ausleben.
Ich kam an in einem entsetzlich heruntergekommenen Gebäude. Die Zimmer voller Spinnengeweben und Dreck. Es kann doch nicht sein das ein "Hotel" schlechter ist als jedes Hostel in dem ich bis jetzt war? Tja in Asien schon.
Über Übersetzer habe ich dann irgendwie mein Geld für die zweite Nacht wieder bekommen und bin nach einen furchtbaren Nacht weiter nach Kuta, wo ich mich für eine Nacht vor meiner geplanten Ankunft in einem anderen sehr guten Hostel niedergelassen habe.

Nach dem ganzen Chaos kam noch dazu das es regnete. Von morgens bis abends, den ganzen Tag, jeden Tag. Leider waren das auch in den 4 von 5 Tagen meines Aufenthalts der Fall, was ich sehr schade finde, aber mir einen weiteren Grund gibt noch mal wieder zu kommen. In der Zeit habe ich in den Hostels einige Leute kennengelernt und wir überlegten: Hm, was kann man denn so machen wenn es regnet? Und da kam ich auf den Geschmack von Yoga.
Also war jeden Tag Yoga angesagt und siehe da es hat ein bisschen gutes Wetter hervorgebracht!
Mit ein paar anderen spazierten wir am Strand entdeckten diese sehr berühmten Strand-Schaukeln und leider die auf Kuta Lombok sehr berühmte Kinderarbeit. Am Strand und in der Stadt kamen im Minutentakt kleine Kinder auf einen zu, die einem Armbänder verkaufen wollten. So hübsche Kinder und perfektes Englisch; deshalb unterhielten wir uns ein bisschen mit den Kindern.


Normalerweise waren die Kinder zwischen 6 und 14 Jahre alt. Auf die Frage warum sie nicht mehr in der Schule sind antworteten die meisten mit: "Ich bin schon zu alt für Schule". Es ist sehr traurig sowas zu sehen, besonders weil viele der Kinder total schöne Talente haben. Manche waren so begabt mit Geografie und manche mit Sprache.
Die Frage ist da: Kaufe ich ein Bändchen? Wenn ja, unterstütze ich das ja und das Kind muss weiter machen, weil es Geld nach Hause bringt. Wenn nein, dann kriegt das Kind ärger zu Hause wird bestraft und muss trotzdem weiter raus. Es so ein trauriger Teufelskreis. Man kann nichts richtig machen.





In den regnerischen Tagen vergnügten wir uns mit viel Schlaf, Filmen und Kartenspielen, neben dem Yoga. Am letzten endlich sonnigen Tag haben wir uns ein paar Scooter geholt und sind zu bisschen weiteren wunderschönen Stränden gefahren. Ich wünschte nur ich hätte davon mehr gesehen. Ja, das sind Kühe am Strand.




Meine Hostels 

Hotel Artha Mataram
Lage: -
Personal: -
Essen: -
Sauberkeit: -
Hygiene: -
Einrichtung -

Tut euch einen Gefallen. Geht einfach nicht hin.


Ike's Hostel Kuta Lombok
Lage: 3/5
Personal: 5/5
Essen: 5/5
Sauberkeit (Dorm): 4,5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 4,5/5
Einrichtung: 4/5

Empfehlung? Auf jeden Fall!



Pipes Hostel Kuta Lombok
Lage: 3/5
Personal: 5/5
Essen: 3/5 (nur im Shop neben an bestellbar und dann gibt es echt besseres in der Stadt)
Sauberkeit (Dorm): 5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 5/5
Einrichtung: 5/5

Empfehlung? Mit hohen Erwartungen würde ich nicht enttäuscht, ja! 





Wart ihr schon mal auf dieser Inseln? Vielleicht in der richtigen Saison? Was denkt ihr über die Kinderarbeit?



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Danke fürs Lesen




27/02/2017




Ich nahm also von Banyuwangi nach Bali eine Fähre. Angekommen, sollte uns der Bus in einer Stadt bei Denpasar namens Ubung absetzten. Satz mit X das war wohl nix. Die Busfahrer haben uns mitten im nirgendwo raus gelassen.
Ich wollte mir also einen Fahrer über Uber oder Grab bestellen, ist hier aber auch nicht so leicht; Bali leidet unter der sogenannten "Taxi-Mafia". Die Taxi Fahrer sind nämlich nicht wirklich zufrieden, dass die Ubers und Grabs durch ihre billigen Preise alle ihre Kunden wegnimmt. Locals und Hosts werden einem sagen, diese Apps für Fahrer zu nehmen ist "illegal". Kompletter Schwachsinn. Nichts ist hier illegal, man hat einfach nur bisschen Schwierigkeiten einen zu bekommen. Besonders an Orten wie Busbahnhöfen, Flughäfen oder anderen Ankunftsstellen haben die normalen Taxifahrer sozusagen "ihr Gebiet". Ubers und Grabs sind da sehr ungern gesehen. Es kam schon öfter vor, dass die Taxifahrer dann die Fahrer angegriffen haben oder die Autos mit Steinen abgeworfen haben. 
Ich hatte schon vorher davon gehört, dachte mir aber einen Versuch ist es wert. Ich musste mitten auf der Straße warten. Mein Fahrer hielt an und ich ging zum Kofferraum um mein Gepäck reinzuwerfen. Als ich die Klappe auf machte, begrüßte er mich mit den Worten "Go, go, go, go!!!". Bisschen hektisch, funktioniert aber trotzdem. 





Canggu, 2 Tage.

Am Hostel angekommen begrüßten mich meine deutschen Roommates erstmal und nahmen mich mit zum Abendessen. Andere sind an diesem Abend feiern gegangen, ich habe das mal sein lassen, weil ich dafür echt zu müde war. 
Am nächsten Tag besuchte ich den nächst gelegenen Strand und machte mich am Pool breit. Also nur noch braun werden und entspannen. Da mich die Leute im Hostel nicht wirklich ansprachen und alle eher für sich geblieben sind, habe ich entschieden nach meinen 2 Nächten weiter zu gehen. Canggu ist wirklich eher nur ein Ort zum Surfen. Viel anderes kann man dort nicht machen. 


Uluwatu, 3 Tage.

Uluwatu war da schon was spannender. Dazu muss ich sagen, dass momentan Regensaison ist und man durch den dauernden Regen vieles nicht machen kann. Ich kam morgens an und holte mir sofort einen Scooter und erkundete den Uluwatu Tempel. Eintritt ist 30.000IDR (2€) und parken mit dem Scooter kostet 1.000IDR (nicht mal 10 Cent). 
So richtig geht es hier nicht wirklich um den Tempel, da der für die Touristen abgesperrt ist. Man kann ihn dann von der Ferne bewundern, allerdings sieht man nicht wirklich viel was mit den anderen Tempeln, die ich bis jetzt gesehen habe, mithalten kann. Hier geht es mehr um die Anlage an sich. Man kann einen wunderschönen Weg an den Klippen entlanglaufen und hat einen schönen Ausblick. 
Sarongs werden kostenlos zur Verfügung gestellt. 




Am nächsten Tag, machte ich mich dann mit einer kleinen Gruppe aus meinem Hostel auf zu dem sogenannten "Fluch der Karibik Cave". Ob dieser Cave wirklich im Film vorkam oder nicht? Damit bin ich überfragt. Schön sieht er trotzdem aus. 
Hier muss man drauf achten, dass man dort bei Ebbe aufkreuzt. 
Der Cave ist sehr leicht zu finden. Man fährt zum Blue Point Beach zu der sehr berühmten Bar Single Fin, dort kann man für 5.000IDR (30Cent) seinen Scooter abstellen. Man folgt den Menschen und geht Treppen nach unten, die direkt in den Cave führen. Als wir ankamen war die Flut noch nicht komplett verzogen, deshalb sind wir die Treppen hoch zur Bar gegangen. Meine Freunde haben sich was zu essen gekauft und sie alle meinten es sei sehr ekelhaft, das Fleisch nicht durch, ein langes Haar im Fleisch, und und und. Also nicht zu empfehlen. Aber der Ausblick ist ganz schön und um eine Kokosnuss zu schlürfen reicht es auch. 

Danach, als die Flut sich verzogen hat, kann man durch ein kleines Loch kriechen und zu einem "Secret Beach" gelangen. Super schöner und relativ leerer Strand! Riesiger Schiffswracks machen das ganze noch zu einem großen Spielplatz für junggebliebene Seelen. 












Am nächsten Tag planten wir eine Klippe am Green Bowl Beach zu besteigen und ein verlassenes Passagierflugzeug mitten im Dorf zu besuchen, allerdings kam uns das Wetter dazwischen. 
Schade! Ich musste mir das Flugzeug aus dem Taxi aus anschauen auf dem Weg zum Flughafen. 

Uluwatu war echt ein schönes Plätzchen, an dem man auf jeden Fall mehr machen kann als in Canggu. Trotzdem sind beide Orte sehr beliebt fürs Surfen, also wers kann oder lernen möchte, ist hier komplett richtig! 





Meine Hostels 

Canggu Beach Hostel 
Lage: 4/5 (für Surfer perfekt) 
Personal: 2/5 
Essen: 5/5 (alles zu kaufen, sehr überteuerte Preise) 
Sauberkeit (Dorm): 4/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 3,5/5
Einrichtung: 5/5

Empfehlen? Bis auf das Personal ein sehr schönes Hostel! 


Pecatu Guest House
Lage: 3,5/5 (wie alle Homestays und Hostels)
Personal: 4/5
Essen: 5/5 (alles zu kaufen) 
Sauberkeit (Dorm): 3,5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 1/5
Einrichtung: 4/5

Empfehlen? Es waren nette Leute da, die das mittelmäßige Hostel erträglich gemacht haben. 




Wart ihr schon mal auf Bali? Was sind eure Lieblingsbeschäftigungen bei schlechtem Wetter? 





Danke fürs Lesen



15/02/2017



Banyuwangi, 3 Tage.

Und ich hänge komplett hinterher. Es tut mir leid, es werden jetzt wahrscheinlich mehrere Posts in kürzeren Abständen kommen. Mein Laptop ist leider kaputt gegangen, deswegen muss ich immer die PC nutzen die mir irgendwo, wie z.B in Hostels zur Verfügung stehen. Okay. Back to business.


Somit saß ich 14 Stunden im unbequemsten Zug, den ich je erlebt habe. Und das ist nicht übertrieben. Aber gelohnt hat es sich trotzdem. 
Ich kam im Bahnhof an und wurde von einem aus meinem Homestay abgeholt. Völlig erschöpft bin ich dann abends einfach nur ins Bett gefallen und habe geschlafen. 

Am nächsten Tag ging ich nach wofür ich eigentlich da war. Mount Ijen. Ein sehr berühmter Krater, den man in der Nacht besteigt, um die blauen Flammen in den Schwefelwolken zu sehen. 

Ich organisierte eine Tour vom Hostel die 300.000IDR (20€) gekostet hat. Inbegriffen war der Transport, der Tour-Guide nach oben, die Gasmasken, Frühstück und ein Besuch am Wasserfall. Wir waren 10 Stunden unterwegs. 

Um Mitternacht ging es los. Wir sammelten paar Leute von anderen Hostels ein und fuhren erstmal 1 Stunde über eine sehr sehr sehr holprige Straße. Angekommen machten wir uns nach oben. Ein sehr steiler Weg. 3km nach oben und dann wieder am Krater 1km runter. Die 3km haben uns bisschen mehr als 2 Stunden genommen. Wegen dem Klimawechsel und dem Höhenunterschied wurde vielen schlecht und schwindelig. Also bringt warme Klamotten und geht langsam und gleichmäßig mit gleichmäßigen und ruhigen Atmen nach oben. Es wird sich anfangs anfühlen als ob ihr nicht mehr so viel Luft bekommt, das Herz fängt an richtig zu pumpen und und der Kopf brummt. 

Also war der Aufstieg schon mal nicht so erfreulich. Ab einem gewissen Zeitpunkt muss man dann eine Gasmaske tragen. 1. wegen dem Gestank, 2. wegen dem Rauch. 

Das runter gehen ist einfacher, aber auch gefährlicher. Man muss Steine runterklettern. Wer abrutscht kann sich enorm weh tun. Und da es dunkel ist und man nur eine Taschenlampe hat, ist das ganze auch noch mal ein bisschen schwieriger. 

Unten angekommen saßen wir uns erstmal total erschöpft hin und bewunderten die blauen Flammen. Langsam fing auch die Farbe des Himmels an sich zu ändern. 

Und dann kam für mich die schlimmste Erfahrung. Windböen. Der Wind pustete den ganzen, dicken und schweren Rauch auf und Menschen. Trotz Gasmasken könnte man so gut wie garnicht atmen. Wenn man die Augen öffnete brannte es unheimlich und man konnte nichts sehen. Das einzige was man machte war abwarten und versuchen irgendwie zu atmen. Das einzige was man gehört hatte, war das Husten von den anderen Menschen. Es war furchtbar. Aber es geht vorbei. 

Als die Wolke sich dann etwas aufgelöst hatte machten wir uns wieder den steinigen Weg nach oben. Mittlerweile war es schon hell genug um ohne Taschenlampe zu klettern. Oben angekommen warten wir noch ein paar Windböhen ab und begrüßten den Sonnenaufgang, der die Luft ein bisschen aufklärte. 

Danach war alles schlechte vergessen. Wir gingen den ganzen schwer erarbeiteten Weg langsam nach unten und genossen den atemberaubenden Ausblick, den man im Dunkeln verpasst hat. 

Wir stoppten auf dem Weg für einen Kaffee, zeigten uns unsere Fotos und quatschten wie wir es fanden. Und jetzt da man aus dem Rauch raus ist, war es ja doch ein Erlebnis. 

Unten angekommen führte uns unser Fahrer zu einem Wasserfall. In der wunderschönen Morgensonne konnten wir uns nach der ganzen Kletterei dann auch entspannen. Der Fahrer begrüßte uns danach mit kleinen Snacks die für uns das Frühstück waren. 

Und danach ging es endlich nach Hause. Um 12 nachts fuhren wir los und um 10 morgens kamen wir an. 
Ich glaube das war der beste Schlaf den ich seit langem hatte.









Alles im allem bin ich froh diese Erfahrung gemacht zu haben, auch wenn ich die nicht noch mal machen würde. 




Mein Hostel

Panorama Homestay Banyuwangi 
Lage: 3/5
Personal: 3,5/5
Essen: 4/5 (aber nur zum kaufen) 
Sauberkeit (Privat Zimmer): 5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 3/5
Einrichtung: 3,5/5

Empfehlung? Da es einer der günstigen Sachen dort ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, ja! 



Habt ihr auch schon mal so ein Erlebnis gemacht das nicht unbedingt perfekt war aber trotzdem eine Erfahrung war?




Danke fürs Lesen




05/02/2017





Yogyakarta, 4 Tage.

Eigentlich fing es in Indonesien nicht mit Yogyakarta an. Aber über Jakarta habe ich nicht viele Worte zu verlieren und auch keine Fotos zu zeigen, deswegen die kleine Zusammenfassung.

In Jakarta hielt ich mich nun 2 Tage auf, was mehr als genug war. Ich habe viel schlechtes von der Stadt gehört, was mir damit nur bestätigt wurde, aber ich hab es jetzt auch auf meiner Bucketlist abgehackt. 
Jakarta ist eine sehr dreckige, chaotische Stadt. Es gibt nur extrem reich oder extrem arm, nichts dazwischen. Die Tempel sind grausam. Ich verbrachte die meiste Zeit in den gigantischen Shopping Malls um nach guten Büchern zu gucken. Bis jetzt habe ich in jeder Großstadt wenigstens eine gute Sache gesehen, in Jakarta wirklich garnichts.
Jeder sollte selbst entscheiden wo er hin will, aber wenn man unter Zeitdruck steht, sollte man seine Zeit nicht an Jakarta verschwenden. 


So, nun zum schönen Teil. Yogyakarta!
Im Gegensatz zu Jakarta ist Yogyakarta Klasse. Ich war in einem super Hostel mit dem besten Frühstück das ich seit langen angeboten bekommen hatte. 
Yogyakarta hatte sehr viel zu bieten. Außerdem ist es auch der Stadtort von denen man die meisten Touren in Java machen kann. Aufgrund der Rain-Season fällt für mich aber einiges weg. 
Aber ihr könnte da ja zur richtigen Season hin fahren. Zu bieten haben sie dort Touren zu der traumhaften Insel Karimunjawa, zum atemberaubenden Vulkan Bromo und zum Hingucker, dem Krater Ijen. 

Ich habe mich entschieden an einen Ort in die Nähe vom Ijen zu fahren und dort selbst hochzugehen, wer allerdings Zeitdruck hat, kann all diese Highlights von Yogyakarta aus machen! 

In Yogyakarta könnte ich mich einer Sache endlich voll und ganz widmen und das war das Souvenir-Shopping! Da meine Reise jetzt langsam ein Ende nimmt, kann ich mir endlich erlauben ein bisschen Souvenirs einzukaufen. Und dafür ist Yogyakarta genau richtig. 
Abgesehen von der gigantischen Marktstraße Jalan Malioboro gibt es nämlich auch ein Silber Viertel und unzählige Kunst Gallerien, die Batikkunst für unglaublich akzeptable Preise verkaufen. 
Batik ist eine ganz große Eigenschaft von Java. Hier kann man von Batikgemälden bis Batikhosen alles kaufen. 
Im Gegensatz zu Thailand und Malaysia lassen die Marktinhaber sehr mit sich verhandeln. Alleine das ist eine Erfahrung für sich. 





Abgesehen davon kann man von hier am besten die zwei sehr berühmten Tempel besichtigen. 
Borobudur ist soweit ich verstanden habe der größte buddhistische Tempel, den es gibt. (Correct me if I'm wrong). Und dann noch den Prambanan, der höchste buddhistische Tempel in Indonesien. 
Beide Tempel sind atemberaubend schön. Wir haben eine Tour vom Hostel gemacht, die um 5 Uhr morgens losging. Für den Transport und die Tour haben wir im Hostel 100.000IDR (7€) bezahlt und den Eintritt 420.000IDR (29€). Mit einem gültigen Studententicket kriegt man einen Rabatt von 50%, den ich leider nicht bekommen konnte.

Auf eins solltet ihr euch allerdings gefasst machen. Wenn ihr auch nur ein bisschen westlich aussieht, könnt ihr vor den Maßen an Leuten, die ein Foto mit euch haben wollen, nicht mehr fliehen. Extreme Massen an Schüler kamen auf uns gestürmt, so das wir zum Teil 20 Minuten festhingen und von einem Bildschirm zum anderen lachen mussten. Sonst kam man keine 5m voran ohne wieder angequatscht zu werden. Am Anfang ganz lustig, am Ende echt nervig. Den Satz den ich von jedem gehört habe, war: "Jetzt weiß ich warum die Promis immer so genervt sind". 








Danach machte ich mich mit dem Zug auf in den nächsten Ort. Ich habe Yogyakarta sehr genossen und würde ihn als den schönsten Ort in Java einstufen, den ich gesehen habe. Und nach anderen Erfahrubgberichten, bin ich nicht die einzige mit dieser Meinung. 





Meine Hostels 

The Packer Lodge Jakarta 
Lage: 3/5
Personal: 5/5
Essen: 4/5
Sauberkeit (Dorm): 5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 5/5
Einrichtung: 5/5

Empfehlung? Eines der schönsten Hostels in denen ich geblieben bin, also auf jeden Fall ja!


Good Karma Hostel Yogyakarta
Lage: 4,5/5
Personal: 5/5
Essen: 100/5
Sauberkeit (Dorm): 3,5/5
Hygiene (Gemeinschaftsbad): 4/5
Einrichtung: 4/5

Empfehlung? Ein hübsches Hostel, also ja!



Wart ihr schonmal in Java? Was waren eure Eindrücke? 





Danke fürs Lesen