10/05/2018



Kaum aus Spanien zurückgekehrt hieß es: Schnell Wäsche waschen und dann geht es auch praktisch wieder los!
Mein Freund hatte im März Geburtstag und mein Geschenk war ein Urlaub in Polen.
Wir wohnten 5 Tage bei meiner Cousine in Breslau und haben von dort aus komplett Breslau erkundet. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter und konnten dadurch super viel sehen! Danach haben wir den Rest meiner Familie in der Nähe von Opole besucht und sind von da aus für einen Tag nach Auschwitz gefahren. 

Wer meine Blog schon was länger verfolgt weiß, dass wir beide letztes Jahr schon mal in Breslau waren. Allerdings nur für ein paar Stunden und es hat in Strömen geregnet. Uns hat Breslau dennoch so gut gefallen, dass wir wiederkehren wollten.
Und dieses Mal hatten wir das beste Wetter was man sich im März in Polen vorstellen könnte. Es war kalt, ja. Aber es hat nicht geregnet und es war nicht zu windig. 
Wir haben uns jeden Tag einer Free Walking Tour angeschlossen, die ich echt nur empfehlen kann! 
Am ersten Tag haben wir uns eine Führung zu der Altstadt angeguckt. Es ist eine so schöne Erfahrung eine Stadt zu sehen, die ihre Altstadt noch so gut erhalten hat. Das Zentrum der Stadt ist der alter Marktplatz mit vielen Souvenirshops, Restaurants und dem alten Rathaus. Das Rathaus haben wir aus zeitlichen Gründen nicht von Innen besichtigt.
Treffpunkt aller Walking Tours war hier.







Danach führte uns unser Guide außerhalb des Marktplatzes in Richtung der Dominsel. Auf dem Weg zum Dom sind wir über eine alte Markthalle gestolpert, die in dem damaligen Bahnhof gelegen ist. Der Name dieses Markt ist "Hala Targowa". Wir liefen an der Oder entlang und besichtigten die Universität und das Kunst Viertel, mit einem ganz besonderen Platz. Dort ist in einer abgelegenen Gasse auf allen Wänden der Gebäude alte Neon-Schilder angebracht, die in der Nacht auch leuchten. Es heißt "Neon Side Gallery" und ist nicht weit vom Marktplatz entfernt.





Breslau besteht aus mehreren "Inseln". Die Oder trennt die Stadt in verschiedene Viertel ein. Die Dominsel ist nicht groß, aber noch sehr schön erhalten. Dort kann man den Dom nicht nur von außen, sonder auch von Innen beobachten.
Es gibt einen Aufzug nach oben auf den Turm, wo man einen wunderschönen Ausblick über Breslau hat. Eine gute alternative dafür ist der Sky Tower, den wir uns nicht angeguckt haben. Der Sky Tower ist das höchste Gebäude in Breslau.

Der Dom bietet allerdings auch zwei Hallen die noch originale Barrock Kunst zeigen. Dies ist auf jeden Fall einen besuch wert!








Aber Breslau ist besonders, denn Breslau hat etwas besonderes was die anderen Städte nicht haben. Und das sind die Zwerge. Breslau besitzt über die ganze Stadt verteilt mehr als 800 Zwerge. In die Zahl wächst. Bei gutem Wetter kann man sich eine Karte der Zwerge unterladen und versuchen alle zu finden. Das ist perfekt um die Stadt zu erkunden und man ist viel zu Fuß unterwegs!
Wir haben uns entschieden uns einer der Free Walking Tours anzuschließen, welche uns die berühmtesten Zwerge zeigte und auch die Geschichte der Zwerge erzählte. Diese Tour würde ich am meisten empfehlen! 
Jeder der Zwerge erzählt eine kleine Geschichte.















Und am vorletzen Tag haben wir uns das Museum Auschwitz angeguckt. Es war eine interessante Erfahrung, die man gemacht haben sollte. Alle Orte in Polen sind geprägt von der Geschichte, es war das mindeste, dass wir uns auch mit dieser Geschichte befassen.












Die Tage in Polen waren sehr schön und auch sehr lehrreich. Wir haben viel über die Geschichte von Breslau und allgemein von Polen gelernt und konnten so viel sehen. Ich würde jedem Breslau empfehlen. 
War jemand von euch schon mal in Breslau? Wie fandet ihr es dort? Habt ihr jemals das Museum Auschwitz besucht und was haltet ihr davon?


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Bald werdet ihr wieder von mir hören.


20/03/2018






Nach einer anstrengenden Klausurphase hab ich nicht gewartet um all diesen Stress von der Uni zu vergessen. Einen Tag nach meiner letzten Klausur begab ich mich mit meiner guten Freundin Olivia in den Urlaub. 4 Tage auf der schönen und warmen Insel Lanzarote und 5 Tage in dem leider etwas verregneten, dennoch atemberaubenden Stadt Madrid.

Hier ist ein kleines Video von den Eindrücken beider Städte! 


Von dem kalten Deutschland auf das warme Lanzarote. Lanzarote gehört zu den Kanarischen Inseln und hat somit auch in Wintermonaten angenehm warme Temperaturen. Zwischen 20-25 Grad in der Sonne, allerdings mit ziemlich viel Wind, weswegen sich die Sonne nicht so stark angefühlt hat. (Sehr förderlich für wunderschöne Sonnenbrände)

Wir haben uns ein Hotel mit All Inclusive gebucht, da es zu dieser Jahreszeit super günstig war und wir beide erstmal vollständig entspannen wollten. Allerdings haben wir nicht die ganze Zeit am Pool gesessen und Cocktails geschlürft.
Lanzarote ist sehr bekannt für die Krater und Vulkanlandschaft. Dort sind riesige Nationalparks, die diese Landschaft am Besten in Szene setzen. Allerdings sollte das Wetter nicht so schön sein und Regen war auch vorhergesagt, deswegen ließen wir die Tour in die Nationalparks aus. Als wir dann gesehen haben, dass das Wetter doch nicht so übel war, haben wir uns entschieden auf einen Vulkan in der Nähe von unserem Hotel zu klettern.
Montaña Roja. Der Weg nach oben ging relativ fix, war allerdings durch den starken Wind ein bisschen holprig. Einmal oben angekommen kann man um den riesigen Krater rum gehen, was wir dann auch getan haben. Der Blick von oben war unfassbar schön! 









Am nächsten Tag entschieden wir uns eine zweite charakteristische Aktivität von Lanzarote zu erkunden und das ist das Schnorcheln. Also schnappten wir uns Fahrräder und liehen uns ein Schnorchelset aus und radelten zum angeblich besten Ort zum Schnorcheln; Playa de Papagayo.
Der Weg dort hin war sehr anstrengend aber lustig. Wir sind bestimmt 2 Stunden eine Strecke geradelt und waren auch weit und breit die einzigen Fahrradfahrer; alle anderen sind mit dem Auto an uns vorbei geflitzt und haben sich wahrscheinlich gedacht, was für Idioten wir wohl sind so eine Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Von dem holprigen, steinigen Weg gab es einige blaue Flecken und noch zusätzlichen Sonnenbrand.
Als wir dann angekommen sind stellten wir fest, dass wir leider nicht schnorcheln können, da die Wellen viel zu wild und hoch waren. Trotzdem haben wir den Tag an diesem schönen kleinen Strand genossen und sind auch später, als die Wellen nicht Tsunami-artig waren, ins Wasser gesprungen.






Nach diesen viel zu kurzen 4 Tagen in der Sonne haben wir uns in den Flieger nach Madrid gesetzt. Für uns beide war es das erste Mal in Madrid und wir waren beide sehr begeistert. Mit dem Wetter hatten wir mehr oder weniger Glück. Es waren immer um die 10 Grad warm und es hat super selten genieselt. Leider kam die Sonne nur echt wenig raus. 
Wir haben uns für ein super schönes Hostel, namens Mola Hostel, entschieden, was super modern war und sehr gute Einrichtungen hatte. Dort haben wir viele Backpacker und andere Reisende in unserem Alter kennengelernt, mit denen wir Besichtigen und Feiern gegangen sind. Am ersten Tag sind wir selber zu zweit ein bisschen rumgelaufen und haben die schönen Straßen von Madrid erkundet. Wir haben uns den Royal Palace und ein paar schöne Kirchen angeschaut, aber auch Parks und z.B die ägyptischen Tempel aus dem 9. Jhd.








Am zweiten Tag, nach dem Feiern, haben wir uns erstmal ordentlich ausgeschlafen und sind danach weiter durch die Stadt geschlendert und über schöne Ecken und Gebäude gestolpert.
Leider waren einige Gebäude unter Renovierungsarbeiten, weswegen wir diese leider nicht bestaunen konnten. 








An einem bisschen regnerischen Tag haben wir uns in das Museo del Prado verzogen. Ein großes Kunstmuseum für alle Kunst bis zum 19. Jhd. Ich als Kunstliebhaberin fand es sehr schön. Allerdings war es riesig groß und nach einer gewissen Zeit ein bisschen eintönig, da alle Gemälde aus ungefähr der selben Epoche stammen und deshalb sowohl thematisch als auch im Stil super ähnlich sind.
Allerdings ist das El Prado das schönste Kunstmuseum in Madrid, also auf jeden Fall einen Besuch wert. Studenten kommen hier umsonst rein.




Die Gärten von El Retiro sind ebenfalls einen Spaziergang wert. Leider hat es bei uns dort ein bisschen geregnet, weswegen wir die Gärten nicht komplett besichtigen wollten. Allerdings haben auch die wenigen Eindrücke auf dem Weg gereicht um zu sagen, das El Retiro super schön ist!
An unserem letzte Tag entschieden wir uns eine Free Walking Tour von Sandemans zu machen. Die Tour wurde von einem sehr lustigen Guide geführt war super interessant und sehr empfehlenswert!
Nicht nur haben wir über die Geschichte von Madrid gelernt sonder ebenso, zum Beispiel, über den Ursprung der Tapas.











Sehr viele leckere Mahlzeiten und gegangene Kilometer später endete dann leider auch unser schöner kurzer Urlaub. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden welcher Teil mir mehr gefallen hat. Der Strand, Entspannung und Sonne oder wunderschöne Architektur, Menschenmassen und Stadtleben.
Beides hatte etwas für sich und ich bin sehr froh, das wir uns auch entschieden haben beide Orte zu besuchen.



Was ist mit euch, seid ihr eher Städtetripler oder Strandurlauber?





Bis zum nächsten Mal